Praxisinformation zum Coronavirus

Kommen Sie bei Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Fieber oder
bei konkretem Verdacht auf eine COVID-Infektion, auch wenn Sie geimpft sind, NICHT UNANGEMELDET in die Praxis.

Rufen Sie uns an unter 030 / 213 43 98, schreiben Sie eine Mail oder nutzen Sie die Videosprechstunde. Wir entscheiden gemeinsam über das weitere Vorgehen.

Infekt-Sprechstunde

Getrennt von der regulären Sprechstunde haben wir für Patient:innen mit akuten Atemwegsinfekten eine eigene Infekt-Sprechstunde eingerichtet. Melden Sie sich hierfür ausschließlich telefonisch unter 030 / 213 43 98 oder per Mail an. Oder nutzen Sie alternativ die Videosprechstunde.

Infektsprechstunde
Mo + Do  17:30 – 18:30 Uhr
Di  + Fr   12:30 – 13:00 Uhr

Reguläre Sprechstunde

Bitte beachten: die Öffnungszeiten haben sich aufgrund der Infektsprechstunde geändert!
Anstehende (Routine-) Blutabnahmen, Check Ups, Ultraschall, DMP Untersuchungen, Infusionen usw. sind weiterhin möglich, da durch unsere Maßnahmen nur wenige Patient:innen gleichzeitig in der Praxis sind.
Befundbesprechungen, ärztliche Beratungen und nicht dringliche Termine führen wir nach Möglichkeit per Telefon, per Mail oder per Videosprechstunde durch.

Videosprechstunde

Sie erreichen uns neben der regulären Sprechstunde auch digital per Videosprechstunde. Ganz egal, wo Sie gerade sind. Alles, was Sie brauchen, ist ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC mit Kamera, Mikrofon und Internet.

Impfung in Arztpraxen

Seit April ist das Impfen in Arztpraxen möglich. Die Arztpraxen werden mit Impfstoffen von BioNTech/Pfizer (Comirnaty®) und AstraZeneca (Vaxzevria®) beliefert. Für AstraZeneca (Vaxzevria®) wurde bereits die Priorisierung aufgehoben, d.h. jeder ab dem 18. Lebensjahr kann sich mit diesem Impfstoff impfen lassen. Für BioNTech/Pfizer (Comirnaty®) bestehen weiterhin die Empfehlungen gemäß Priorisierung. Auch wenn die Priorisierungen langsam wegfallen, bleibt die Bestellmenge pro Woche begrenzt, so dass wir immer nur im wöchentlichen Rhythmus planen und Impftermine anbieten können. Da für Erstimpfungen außerdem ein ärztliches Aufklärungsgespräch empfohlen ist, können wir zusätzlich zum regulären Praxisbetrieb nicht unbegrenzt impfen. Unser Impfangebot richtet sich daher auch momentan ausschließlich an unsere Bestandspatient:innen.

Wenn Sie schon bei uns Patient:in sind, schreiben Sie uns eine Mail, in der Sie unverbindlich Ihre Impfbereitschaft kurz benennen. Wir können nicht auf jede Mail antworten, werden uns aber zwecks Terminvereinbarung zur Impfsprechstunde mit Ihnen später in Verbindung setzen. Hier bitten wir um Geduld, da wir immer erst im wöchentlichen Rhythmus wissen, wieviel Impfstoff uns zur Verfügung stehen wird.

Wenn Sie bereits einen Code bzw. eine Einladung vom Senat für ein Impfzentrum erhalten haben, dann bitten wir Sie den Termin dort wahrzunehmen, da bei uns die Anfragen das mögliche Impfangebot weit übersteigen.

WICHTIG: Die Zweitimpfung sollte dort durchgeführt werden, wo die Erstimpfung erfolgte. Aufgrund begrenzter Bestellmöglichkeiten der Impfstoffe, können die in Impfzentren begonnenen Impfungen nicht in Arztpraxen beendet werden.

Haben Sie von uns einen Impftermin erhalten, laden Sie sich bitte vorab je nach Impfstoff beide pdf Dokumente runter und bringen diese ausgefüllt zum Termin mit:

Vektorimpfstoffe (AstraZeneca (Vaxzevria®), Johnson & Johnson):
Aufklärung Vektorimpfstoffe
Einwilligung Vektorimpfstoffe
Information / declaration vector vaccine (english)

mRNA Impfstoffe (BioNTech/Pfizer (Comirnaty®), Moderna):
Aufklärung mRNA Impfstoffe
Einwilligung mRNA Impfstoffe
Information / declaration mRNA vaccines (english)

Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2

In Deutschland sind bislang vier Impfstoffe zugelassen. Die zwei mRNA Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna sowie die Vektorimpfstoffe von AstraZeneca und Johnson and Johnson/Janssen-Cilag. Weitere werden folgen. Alle bisherigen Impfstoffe zeichnen sich durch einen 100% Schutz vor schweren Verläufen einer Covid Infektion aus. Die Impfung ist freiwillig. Geimpft wird in Impfzentren durch persönliche Einladungsschreiben vom Senat bzw. der KV Berlin sowie in Arztpraxen nach Priorisierungsgruppen bzw. nach Risikogruppen. Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer (Comirnaty®) ist ab dem 16. Lebensjahr zugelassen und wird im Abstand von 6 Wochen verabreicht. Der Impfstoff von AstraZeneca (Vaxzevria®) ist ab dem 18. Lebensjahr zugelassen. Der Impfabstand kann hier zwischen 4-12 Wochen betragen, wobei ein länger gewählter Impfabstand zu einer besseren Immunantwort führt. Für AstraZeneca (Vaxzevria®) wurde die Impfmöglichkeit nach Priorisierung aufgehoben, so dass sich in Berlin jeder ab dem 18. Lebensjahr mit diesem Impfstoff impfen lassen kann.

Nach einer durchgemachten COVID Infektion wird laut dem RKI und der STIKO z.Zt. eine Impfung im Regelfall erst ab dem 6. Monat nach Genesung empfohlen, da von einer länger andauernden Immunität ausgegangen werden kann. Hierbei reicht zunächst eine Impfstoffdosis aus, da sich dadurch bereits hohe Antikörperkonzentrationen erzielen lassen, die durch eine 2. Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden. (Stand Impf Bulletin 26.04.2021).

WICHTIGE INFORMATION ÜBER ANSPRUCH, TERMINE, ABLAUF DER IMPFUNG:

Senatskanzlei Berlin:
  ♦ https://www.berlin.de/COVID-19-Impfung, Voraussetzung, Termine und Ablauf
Bundesministerium für Gesundheit:
  ♦ BMG/Fragen und Antworten zur COVID-19-Impfung
Robert-Koch-Institut:
  ♦ RKI/STIKO Empfehlungen zur COVID-19-Impfung

Was tun bei Erkrankung, als Kontaktperson, als Verdachtsfall?

In Berlin gilt die sog. „Allgemeinverfügung“ der Gesundheitsämter, d.h. eine gesetzliche Verpflichtung für Verdachtsfälle, COVID-Fälle und Kontaktpersonen sich selbstständig in Isolation zu begeben, auch wenn das Gesundheitsamt sich noch nicht bei den Betroffenen gemeldet hat. Ausführliche Informationen finden Sie auf den Internetseiten Ihres Bezirks-Gesundheitsamts.

Download Infoblatt zur Allgemeinverfügung:
  ♦ Infoblatt zur Allgemeinverfügung Charlottenburg-Wilmersdorf.pdf

Falls Sie bei begründetem Verdacht auf eine COVID-19 Infektion unsere Praxis nicht erreichen, wenden Sie sich an folgende Stellen:

Hotline des Berliner Senats:
  ♦ https://www.berlin.de/corona/hotline/ unter 030 / 90 28 28 28
Berliner COVID-19 Praxen der KV Berlin:
  ♦ https://www.kvberlin.de/fuer-patienten/corona/covid-19-praxen
Coronavirus Untersuchungsstellen Berlin:
  ♦ https://www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen/

Testung auf das Coronavirus

Grundsätzlich gilt: wenn Erkältungssymptome mit dem Verdacht auf eine Coronainfektion vorliegen oder ein eindeutig direkter Kontakt zu COVID-19 erkrankten Mitmenschen bestand, ist eine Testung notwendig. Melden Sie sich bei uns, damit wir klären können, welche Art von Testung und welche Maßnahmen erforderlich sind.

Der Nase-Rachen-Abstrich mit PCR-Testung ist der „Goldstandard“ zum Nachweis einer akuten COVID-19 Infektion durch den direkten Virusnachweis. D.h. wenn Sie Erkältungssymptome mit dem Verdacht auf eine COVID-19 Infektion haben (Schnupfen, Husten, Fieber, Kopf-Gliederschmerzen oder Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn), dann ist eine PCR-Testung erforderlich. Die Ergebnisse liegen je nach aktueller Testkapazität der Labore nach 24h bis mehreren Tagen vor.

Mit dem Antigen Schnelltest kann man innerhalb von ca. 15 Minuten feststellen, ob eine akute COVID-19 Infektion vorliegt. Es erfolgt ein Nase-Rachen-Abstrich, der in eine spezielle Lösung getaucht wird, die anschließend auf einen Objektträger aufgetragen wird. Dieser Test ist gedacht für symptomfreie Verdachtsfälle oder dann, wenn bei Symptomen ein schnelles Ergebnis notwendig ist.

In der Regel werden die Schnellteste überwiegend zum Screening von Beschäftigten in Einrichtungen wie Pflegeheimen, Krankenhäusern, Arztpraxen, Kitas und Schulen eingesetzt. Auch Bewohner:innen in Pflegeeinrichtungen und deren Besucher können damit vor Ort getestet werden.

Im privaten Bereich ist der Test auch möglich, z.B. wenn ein familiärer Besuch ansteht, eine Reise zu Familienmitgliedern geplant ist bzw. ein Kontakt zu Risikopatient:innen besteht. Hier ist der Test jedoch keine Kassenleistung.

Ein Antigen Schnelltest ersetzt für einige Länder nicht die erforderliche PCR Testung vor internationalen Reisen.

Mit dem Antikörpertest werden für das SARS-CoV-2 Virus spezifischen Antikörper (Typ IgG) im Blut erkennt. Ein Antikörpertest ist frühestens nach 2-3 Wochen nach Symptombeginn sinnvoll, da unser Körper erst nach dieser Zeit spezifische Antikörper ausbildet, die im Blut verlässlich gemessen werden können.

Ein Antikörpertest ist für Sie am aussagekräftigsten, wenn Sie sich ziemlich sicher sind, eine COVID-19 Infektion durchgemacht zu haben, ohne dass ein Nase-Rachen-Abstrich erfolgte. Auch bei milden Verläufen, wenn die Symptome bereits länger als 2 Wochen bestehen und im Abstrich kein Erreger nachgewiesen werden konnte, hilft ein Antikörpertest bei der Diagnosefindung.

Die angebotenen Antikörpertests sind zur Zeit noch keine Kassenleistung.

Reisende aus Risikogebieten

Für Reisende aus Risikoländern (gemäß RKI) gibt es eine Quarantänepflicht von 10 Tagen. Die Quarantäne kann frühestens nach 5 Tagen beendet werden, wenn ein negatives Testergebnis vorliegt, wobei eine Testung aber erst frühestens nach 5 Tagen durchgeführt werden kann. Die Testungen für asymptomatische Reiserückkehrer:innen sind nicht mehr kostenfrei. Wichtig: Jede einreisende Person ist verpflichtet, seine Einreise vorab digital anzumelden unter Einreiseanmeldung.
Für Reisen innerhalb Deutschlands ist es wichtig, dass Sie sich vorab auf den Internetseiten der Bundesländer über die dortigen aktuellen Bestimmungen informieren.

Stadt Berlin Einreise und häsuliche Quarantäne:
  ♦ https://www.berlin.de/corona/massnahmen/einreisen/
Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes:
  ♦ https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19
Risikogebiete gemäß Robert-Koch-Institut:
  ♦ https://www.rki.de/Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft Ihnen festzustellen, ob Sie in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

Weitere seriöse Informationen zum Coronavirus

Wichtige Informationen und praktische Hinweise in verschiedenen Sprachen:
   ♦ Corona Ethnomed Sprachen

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
   ♦ https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/
   ♦ Merkblatt-Infektionsschutz-Coronavirus.pdf

Robert Koch Institut (RKI):
   ♦ RKI – Neues Coronavirus – COVID-19 (SARS-CoV-2)